Und wir sagten es bereits: Einfach. Gut.

Ein Hoch auf das Tortendiagramm! (© Flickr / Roberto Verzo)

Gute Neuigkeiten aus dem Anne Frank Zentrum! Die Unterrichtseinheit “Anne Franks Geschichte”, die wir im letzten September getestet haben, wurde mittlerweile bereits 1.500 mal heruntergeladen. Zusätzlich hat das Anne Frank Zentrum per Online-Umfrage evaluiert, wie das für den Einsatz an Grundschulen konzipierte IWB-Material tatsächlich genutzt wird. Die Auswertung wurde soeben veröffentlicht und es gab einige Überraschungen. Weniger überraschend: Wir waren nicht die Einzigen, die die Unterrichtseinheit “Einfach. Gut.” fanden!

In der sehr detaillierten Auswertung der Umfrage des Anne Frank Zentrums wurde die Nutzung des Materials von Juli bis August 2012 untersucht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten bereits 860 Personen “Anne Franks Geschichte” heruntergeladen. Von ihnen nahmen 25 an der Auswertung teil, die die ein oder andere Überraschung zutage förderte.

So wurde das Material zum Beispiel überwiegend in der Sekundarstufe eins und zwei eingesetzt, obwohl es vor allem für Kinder im Grundschulalter (bzw. bis zur sechsten Klasse) konzipiert worden war. Gymnasien und Realschulen liegen in der Umfrage vorne, dicht gefolgt von Gesamtschulen. Doch auch in Grundschulen und Hauptschulen kam das Material zum Einsatz. Besonders erfreut war das Anne Frank Zentrum über das Interesse der Universitäten und außerschulischen Bildungseinrichtungen an ihrer Unterrichtseinheit. Sogar an Museen kam “Anne Franks Geschichte” zum Einsatz und ein kleiner Teil der User lud sich das Material herunter, einfach weil es sie persönlich interessierte.

Benutzerfreundlichkeit und Layout kamen durchweg gut weg. Die pädagogischen Begleitmaterialien fanden bei mehr als der Hälfte der Benutzenden großen Anklang und auch die drei zentralen Bestandteile der Unterrichtseinheit, die Zeitleiste, die Mindmap und der Kurzfilm, bekamen fast durchweg die Note eins.

Doch ein düsterer Schatten liegt auf der ansonsten sehr positiv zu lesenden Auswertung: Nur knapp die Hälfte der Befragten hat am Ende tatsächlich mit der Unterrichtseinheit gearbeitet! Dies ist der technischen Ausstattung der Einsatzorte geschuldet. Knapp ein Drittel der Teilnehmenden hatte gar keinen Zugang zu einem interaktiven Whiteboard, etwa zwei Drittel beantworteten diese Frage mit “vereinzelt” und nur die verbleibenden glücklichen acht Prozent konnten sich über ein IWB in jedem (Klassen-)Raum freuen.

Dennoch, Ende gut, alles gut: “Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Modul technisch gut funktioniert, zur ansprechenden Gestaltung des Unterrichts beitragen kann und inhaltlich für gut befunden wird”, so das Fazit des Anne Frank Zentrums. Dem haben wir nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, und wir sagten es bereits: “Einfach. Gut.”.

 

Foto: Ein Hoch auf das Tortendiagramm! Das abgebildete Exemplar eignet sich zudem hervorragend, um die Ergebnisse der hier vorgestellten Evaluation zu feiern (Flickr / Roberto Verzo).

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